Gruppenabenteuer

Obwohl dieses kleine Spiel eines der ersten einer langen, schönen Reihe von Exit-Games ist, hatten einige von uns diesen Spieletyp noch nicht ausprobiert. Also ging es gemeinsam ins Labor: Exit – Das Spiel: Das geheime Labor (Inka Brand, Markus Brand, Kosmos).Exit-Labor

Wenn man auch zu fünft nicht unbedingt optimal mit dem Material arbeiten kann, so hat es doch den Meisten viel Spaß gemacht. Aber für manche ist es eben doch nicht unbedingt die Lieblingsspieleart. Die Rätsel sind schön gemacht und wir haben es in 70 min – immerhin ohne Hilfekarten – geschafft. Ein leichter fader Nachgeschmack bleibt, weil das Spiel nur einmal gespielt werden kann, obwohl man mit Leichtigkeit eine andere Lösung hätte finden können.
Unsere Bewertungen: 5/5/5/2/5

Aber am Abend hat sich auch eine neue Crew gefunden (Thomas Sting, Kosmos). crewDieses Mal sind die Eindrücke etwas anders, denn in (teilweiser) neuer Gruppe wurde wieder von Null angefangen und nicht alle sind erfahrene Stichspieler… . In der Runde wurde das Spiel als wenig kommunikativ wahrgenommen und mit leichten Anlaufschwierigkeiten gestartet. Der Drang, immer noch ein weitere Runde zu spielen, stellte sich aber auch hier ein.
Die Bewertungen: 6/4/6/5/3

Ein Abend – ein Spiel – eine Crew

Auf den Tisch kam heute das kleine kooperative Stichspiel, dass pünktlich zur Spielemesse auf den Markt gekommen ist: Die Crew – reist gemeinsam zum 9. Planeten (Thomas Sting, Kosmos).Die Crew

Und was soll ich sagen, es war das einzige Spiel, das heute gespielt wurde.
Sehr kurzweilig, herausfordernd und der Ehrgeiz packt einen. Runde um Runde schließt sich fast automatisch aneinander. Vielleicht hätten wir bei Level 19 doch die Sonderfähigkeit des Satelliten benutzen sollen…
Wirklich toll, entsprechend unsere Bewertungen: 5/6/6/6

Wer hat mit dem Klauen angefangen?

Zum Einstieg ein gemachtes Schnäppchen: Drachenwurf (Wolfgang Panning, Schmidt). DragonwurfEin gut angelegter Euro für ein gebrauchtes Spiel. Es ist einfach, nett, witzig und mit den richtigen Mitspieler(innen) auch ein klein bisschen gemein 😉
Unsere Bewertungen: 3/4/5/4

Erfolgreiche Spiele kann man in alle Richtungen weiterdenken. So wurde aus dem kleinen Kartenspiel „Ohne Furcht und Adel“ das große Kartenspiel Citadels (Bruno Faidutti, Hans im Glück).CitadelsOk, mit 5 Leuten zieht es sich ein bisschen, aber das Spiel gefällt: Die schöne Aufmachung, die hohe Varianz der Rollen, die Interaktivität, die richtige Portion Zufall und ein klein wenig gemein ist es auch… Ein hoher Wiederspielwert, man möchte unbedingt auch mal die anderen Rollen
testen. Unsere Bewertungen: 5/5/5/4/5

Und so langsam stimmen wir uns auch auf die Spiele-Messe ein. Gemeinsam werden wir wieder an einigen Tagen nach Essen fahren.

Die richtigen Karten zur richtigen Zeit

Wow, manchmal ist schon der erste Eindruck klasse: Tolle Optik und clevere Spieleschachtel bzw. – einsätze bei Res Arcana (Tom Lehmann, Sand Castle Games).Res Arcana

Der Autor von Race for the Galaxy hat mal wieder zugeschlagen. Wir haben im ersten Spiel die Starterdecks verwendet, um erst einmal reinzukommen (nicht alle scheinen allerdings gleich gut anzulaufen). Der Mechanismus sitzt dann aber schnell und spielt sich flott und sauber runter, da alle nur jeweils eine Aktion machen.
Da viele mitspielen wollten, haben wir teilweise in 2-er-Teams gespielt. Diese Teams waren dann durch die zwangsläufigen Beratungen im Vorteil. Tolles Thema, tolle Grafik und super, wie selbsterklärend die Icons auf den Karten funktionieren. Klare Spiel-Empfehlung bei einer Bewertung von 5/5/6/5/5

Ganz am Abschluss dann noch der Kartenspiel-Klassiker Phase 10 (Ravensburger, laut Wikipedia von Kenneth Johnson). Phase 10Es läuft ein bisschen träge, das Spiel ist eindeutig in die Jahre gekommen, dauert lang (wir haben irgendwann abgebrochen) und das Warten auf die richtige Zahl gehört zum Spielprinzip. Die Würfelvariante soll aber besser sein. Unsere Bewertungen: 5/2/2/3/3

Kartenspiele – klein und groß

Zum Einstieg haben sich heute zwei Spieletische gefunden. Am ersten Tisch wurde das 2-Personen-Stichspiel Claim (Scott Almes, White Goblin Games bzw. Game Factory) gespielt. ClaimHier trifft Glück auf Stichspiel. Nachdem der Mechanismus erst einmal klar war, spielte es sich gut und schnell runter. Auch die Grafik gefällt. Geübte Stichspieler und Leute, die sich Karten gut merken können, sind im Vorteil. Wir vergeben folgende gute Bewertung: 4/4

Am Nachbartisch rauchen die Köpfe bei einigen Runden Set! (Marsha Jean Falco, Version Ravensburger). SetKann man zwar nicht den ganzen Tag spielen, ist hart, aber trainiert das Hirn 🙂 Wird gemocht, bzw. sogar geliebt, die Bewertungen: 6/4/4

Tja, und dann ging es tatsächlich nochmal zu König Ludwig. Heute wollten wir den letzten T.I.M.E Stories-Fall: Madame zu Ende bringen und haben es auch zu Ende gebracht. MadameUnserer Meinung nach die schwächste Erweiterung von allen. Wir hatten am Ende einfach keine Lust mehr. Alles sehr bemüht, immer wieder so ein Symbole-Tausch, viele – viele- Durchgänge. Und die hohen Erwartungen an die finale Auflösung (Tipp: 3947475141422634194) bzw. an die Metastory: verpufft!
Unsere Bewertungen für diese Erweiterung: schwache 3/2/2/3