Wer hat mit dem Klauen angefangen?

Zum Einstieg ein gemachtes Schnäppchen: Drachenwurf (Wolfgang Panning, Schmidt). DragonwurfEin gut angelegter Euro für ein gebrauchtes Spiel. Es ist einfach, nett, witzig und mit den richtigen Mitspieler(innen) auch ein klein bisschen gemein 😉
Unsere Bewertungen: 3/4/5/4

Erfolgreiche Spiele kann man in alle Richtungen weiterdenken. So wurde aus dem kleinen Kartenspiel „Ohne Furcht und Adel“ das große Kartenspiel Citadels (Bruno Faidutti, Hans im Glück).CitadelsOk, mit 5 Leuten zieht es sich ein bisschen, aber das Spiel gefällt: Die schöne Aufmachung, die hohe Varianz der Rollen, die Interaktivität, die richtige Portion Zufall und ein klein wenig gemein ist es auch… Ein hoher Wiederspielwert, man möchte unbedingt auch mal die anderen Rollen
testen. Unsere Bewertungen: 5/5/5/4/5

Und so langsam stimmen wir uns auch auf die Spiele-Messe ein. Gemeinsam werden wir wieder an einigen Tagen nach Essen fahren.

Die richtigen Karten zur richtigen Zeit

Wow, manchmal ist schon der erste Eindruck klasse: Tolle Optik und clevere Spieleschachtel bzw. – einsätze bei Res Arcana (Tom Lehmann, Sand Castle Games).Res Arcana

Der Autor von Race for the Galaxy hat mal wieder zugeschlagen. Wir haben im ersten Spiel die Starterdecks verwendet, um erst einmal reinzukommen (nicht alle scheinen allerdings gleich gut anzulaufen). Der Mechanismus sitzt dann aber schnell und spielt sich flott und sauber runter, da alle nur jeweils eine Aktion machen.
Da viele mitspielen wollten, haben wir teilweise in 2-er-Teams gespielt. Diese Teams waren dann durch die zwangsläufigen Beratungen im Vorteil. Tolles Thema, tolle Grafik und super, wie selbsterklärend die Icons auf den Karten funktionieren. Klare Spiel-Empfehlung bei einer Bewertung von 5/5/6/5/5

Ganz am Abschluss dann noch der Kartenspiel-Klassiker Phase 10 (Ravensburger, laut Wikipedia von Kenneth Johnson). Phase 10Es läuft ein bisschen träge, das Spiel ist eindeutig in die Jahre gekommen, dauert lang (wir haben irgendwann abgebrochen) und das Warten auf die richtige Zahl gehört zum Spielprinzip. Die Würfelvariante soll aber besser sein. Unsere Bewertungen: 5/2/2/3/3

Kartenspiele – klein und groß

Zum Einstieg haben sich heute zwei Spieletische gefunden. Am ersten Tisch wurde das 2-Personen-Stichspiel Claim (Scott Almes, White Goblin Games bzw. Game Factory) gespielt. ClaimHier trifft Glück auf Stichspiel. Nachdem der Mechanismus erst einmal klar war, spielte es sich gut und schnell runter. Auch die Grafik gefällt. Geübte Stichspieler und Leute, die sich Karten gut merken können, sind im Vorteil. Wir vergeben folgende gute Bewertung: 4/4

Am Nachbartisch rauchen die Köpfe bei einigen Runden Set! (Marsha Jean Falco, Version Ravensburger). SetKann man zwar nicht den ganzen Tag spielen, ist hart, aber trainiert das Hirn 🙂 Wird gemocht, bzw. sogar geliebt, die Bewertungen: 6/4/4

Tja, und dann ging es tatsächlich nochmal zu König Ludwig. Heute wollten wir den letzten T.I.M.E Stories-Fall: Madame zu Ende bringen und haben es auch zu Ende gebracht. MadameUnserer Meinung nach die schwächste Erweiterung von allen. Wir hatten am Ende einfach keine Lust mehr. Alles sehr bemüht, immer wieder so ein Symbole-Tausch, viele – viele- Durchgänge. Und die hohen Erwartungen an die finale Auflösung (Tipp: 3947475141422634194) bzw. an die Metastory: verpufft!
Unsere Bewertungen für diese Erweiterung: schwache 3/2/2/3

3 Jahre Spieletreff Hochdahl

Tatsächlich gibt es den Spieletreff in Hochdahl jetzt schon drei Jahre! Mit ganz wenigen Ausnahmen haben wir es tatsächlich geschafft, uns jeden Dienstag zu treffen – und noch nie hatten wir so viele Süßigkeiten am Start 🙂
Aber Nervennahrung war auch wichtig, denn los ging es mit zwei Denkspielen unter Zeitdruck.

Als erstes haben wir uns an Tags (Spartaco Albertarelli, Heidelbär) versucht. TagsEine nette Spielvariante des bekannten „Stadt-Land-Fluss“, manchen von uns aber viel zu hektisch. Da kann man schon mal auf dem Schlauch stehen… 😉
Unsere Bewertungen: 3/4/4/4/3/4

Hm, ist das ein Kinderspiel? So richtig zu Ende gespielt haben wir Monster Bande (Florian Biege, 3 Hasen in der Abendsonne) nicht. monsterbandeDie Grafik ist nicht wirklich ansprechend und irgendwie sprang der Funke so gar nicht über. Schade, unsere Bewertungen: 2/4/4/2/3

Da hatten wir doch glatt vergessen, dass wir bei der letzten Time Stories Erweiterung „Bruderschaft der Küste“ eine besondere Botschaft erspielt hatten und uns nun eine Objektkarte nehmen sollten/durften. Aber was für eine Enttäuschung als wir die Karte gelesen haben… Armselig!Time Stories MadameNun denn, wir haben die Runden 8 und 9 von „Madame“ gespielt. Es zieht sich etwas, aber ein Teilziel haben wir immerhin geschafft. Die Bewertung folgt, wenn wir das ganze Abenteuer durchgespielt haben.

Klein, aber oho – groß, aber lala

Eine kleine Runde hat sich dieses Mal gefunden und wir haben einen Klassiker rausgesucht: ManhattanManhattan (Andreas Seyfahrth, Hans im Glück). Man merkt dem „Spiel des Jahres 1994“ sein Alter an: Ein typisches Spieledesign aus den 90ern, ein ziemlich großer Spielplan (definitiv nicht fummelig), aber unmögliche Farben. Ein schönes Strategiespiel mit einfachen Regeln und Ärgerfaktor. Leider reichen unsere Bewertungen aber nur zu: 3/3/4

Als Absacker dann noch eine Runde des kooperativen Port Royal – Ein Auftrag geht noch (Alexander Pfister, Pegasus). Es war nicht einfach, aber hat richtig Spaß gemacht. Gemeinsam haben wir bei diesem schönen kommunikativen Spiel die Herausforderungen des Auftrags gemeistert.
Unsere Bewertungen: 5/6/5port royal - ein auftrag geht noch