Bevor wir uns an diesem Abend auf die Reise begeben haben, haben wir noch schnell die Familien-/Kindervariante eines von uns sehr geschätzten Spieles getestet: Concept Kids Tiere (Alain Rivollet, Gaetan Beaujannot, Repos).
Na klar, es ist einfach gehalten und Kinder dürften schon ab 4 Jahren mitspielen können, aber es macht auch in dieser Version Spaß. Da nicht alle Tiere unbedingt eindeutig gezeichnet sind, kann es zwar zu Diskussionen kommen, aber der Spielspaß bleibt ungetrübt. Unsere Bewertungen (siehe rechte Spalte) als Familienspiel: 5/5/4/5/4
Nach langer, langer Zeit haben wir uns dann wieder zu fünft nach Andor aufgemacht. Wie es der Zufall wollte, war sogar einer unserer Mitspieler von damals dabei, den es beruflich in die Ferne verschlagen hat. Natürlich galt es, zuerst mal den Spielplan aufzubauen, d.h. Tütchen öffnen und Plättchen suchen und auslegen.
Auf dem Programm stand Legende 8 von Andor – Die Reise in den Norden (Michael Menzel, Kosmos). Man kommt auch nach über einem Jahr doch erstaunlich gut wieder rein, sogar ein Andor-Neuling war schnell im Spiel. Nur wenn man doch etwas nachschlagen musste, nervten die verteilten Informationen in den diversen Anleitungen. Wir haben die Legende geschafft, hatten aber den Barden Grenolin und auch die Nordbrunnen an unserer Seite.
Es ist und bleibt ein schönes, episches Teamspiel. Unsere Bewertungen: 5/5/5/4/4
Nun, der Titel ist ja schon passend, aber das Thema total weit hergeholt. Hier gilt es per Deduktion auf verborgene Kartenwerte zu schließen und dann noch bei der richtigen Farbe die meisten Anteilspunkte zu ergattern. Die Anleitung verspricht mehr Tiefe, als es das einfache Spiel dann wirklich bringt. Eine „na-ja“-Bewertung (siehe rechts): 4/4/4/3
Besonders viel zu tun hatte unsere Buchhalterin, die die Würfelversuche nachhalten musste. Ganz nett für Leute, die tief im Herzen doch ein Würfelschwein sind ;-). Unsere Bewertungen: Chillige 4/4/4/3
Unterhaltsam, gerade mit der Möglichkeit seine Ankreuzfelder richtig auszuwählen und auch möglichst sinnvoll in einem 3×3-Raster anzuordnen. Es gibt leichte Wartezeiten, wenn die anderen würfeln und einem eben nichts „gönnen“. Besonders interessant wird es durch die Effekte und Manipulationsmöglichkeiten, die man nach und nach freischalten kann. Unsere Bewertungen: 5/4/4/5
Da ist das Gedächtnis ordentlich gefordert. Unfassbar, dass man sich nur so wenig merken kann. Für die einen sehr lustig und ein schönes Spiel, für die anderen so gar nichts. Da kann auch schon Mal Frust aufkommen. Unsere Bewertungen (siehe rechts): 3/4/2/5
Da werkeln wir alle vor uns her und bauen unsere Städtchen mit den hoffentlich passend kommenden Rohstoffen. Dabei aber überraschend emotional: „bitte, bitte, lass die richtige Farbe (=Rohstoff) kommen“. Das Spiel macht erstaunlich viel Spaß und das Material gefällt. Blöd ist nur, wenn sich jemand verbaut/blockiert und dann den Rest der Runde nur noch zuschauen darf. Naturgemäß auch gut als Solospiel (gern am Kamin).
Auf den Steinen sind Tiere abgebildet, die jeweils die erlaubte Bewegung der Spielfigur festlegen. Dafür darf dann das Steinchen vom Startplatz in die eigene Auslage genommen und so gesammelt werden. Gleichzeitig können sich aber auch die Endwertungen für die Tiere dauernd verändern und auch noch Symbole für Zusatzpunkte gesammelt werden. Hübsche, auf afrikanisch gemachte Optik. Den einen gefällt es, den anderen nicht… . Vielleicht besser zu Zweit zu spielen? Unsere Bewertungen: 3/5/3/4/5
Der Aufbau ist etwas unübersichtlich und auch, dass die Spielregeln in zwei Hefte verteilt wurde, ist umständlich. Das Spielprinzip funktioniert gut, thematisch zwar beliebig und mit viel zu gleichen Kartentexten, aber schon irgendwie reizvoll.
Eine nette Spielidee mit vielen unterschiedlichen Tierarten (=unterschiedlichen Sonderfunktionen). Die Regeln sind anfangs nicht so zugänglich, aber später spielt es sich einfach runter. Thematisch passend ist hier viel Zufall/Glück im Spiel, aber es macht Spaß, z.B. durch Verschenken von Karten, sein Karma zu steigern. Zusammenfassend: „Nett halt“. Unsere Bewertungen: 3/3/4/3
Ok, es ist nicht ganz einfach den Pinguin sinnvoll zu bewegen, aber es macht total viel Spaß. Nun ja, Schnipsen sollte man können, damit es nicht schmerzhaft wird – manche basteln sich ja sogar eine Schutzausrüstung für den Lieblingsfinger… Entsprechend unterschiedlich sind unsere Bewertungen 😉 (siehe rechter Rand): 5/3/2/5
Bei diesem Exit-Spiel mit App gilt es Zahlen zu finden und/oder zu kombinieren. Mit Hilfe der App werden dann immer die 4-stelligen Codes auf Richtigkeit geprüft. Insgesamt scheint diese Version etwas einfacher als die übrigen Exit-Spiele zu sein, wir haben etwas über der vorgegebenen Zeit gelegen und sind gut durchgekommen. Optik und Sprüche sind witzig, holen aber nicht jeden ab. Könnte man auch gut allein spielen. Insgesamt also nett, unsere Bewertungen: 5/5/4/4/5
Ein perfektes Quizspiel, manche Fragen sind natürlich etwas härter, da sie aus dem Kontext von vor 30 Jahren stammen. Besonders die Rubrik „Jahreszahl“ hat es in sich. Das Spiel macht Spaß, ist zeitlos und ein toller Mix aus Wissen und Glück. Es ist zwar total ungerecht, wenn zum Beispiel per Sonderfeld einfach die Plätze getauscht werden, aber dabei völlig harmlos. Ein Evergreen, immer gerne wieder! Unsere Bewertungen: 6/4/6/5/6